migrantas | eine visuelle Sprache der Migration

Im Stadtraum sichtbar zu machen, was diejenigen denken und fühlen, die ihr eigenes Land verlassen haben und nun in einem neuen Land leben, ist das Ziel von migrantas. Mobilität, Migration und Transkulturalität sind in unserer Welt keine Ausnahme, sondern die Regel. Trotzdem sind Migrantinnen und ihre Erfahrungen für die Mehrheit der Gesellschaft meist unsichtbar.
Migrantas thematisiert Migration, Identität und interkulturellen Dialog und bedient sich in seinen Projekten der Werkzeuge der Kunst, des Designs und der Sozialwissenschaften.
Die Mitglieder des Kollektivs, überwiegend selbst nach Deutschland eingewandert, konzipieren ihre Arbeit mit anderen Migrantinnen im horizontalen, nicht hierarchischen Dialog.


Workshops | Grafische Darstellung der eigenen Geschichte
In Vereinen oder Initiativen - an vertrauten Treffpunkten von Migrantinnen - findet der erste Kontakt mit migrantas statt. Hier entwickelt sich in Workshops eine gemeinsame Reflektion über die Migration: Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern, mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus, kulturellem oder sozialem Hintergrund tauschen ihre Erfahrungen aus und stellen diese in einfachen Zeichnungen dar.


Prozess | Von Zeichnungen zu Piktogrammen
Schlüsselelemente und Gemeinsamkeiten der Migrationserfahrungen kristallisieren sich nach sorgfältiger Analyse von Zeichnungen aus verschiedenen Workshops heraus. Die zentralen Motive werden von migrantas grafisch-künstlerisch in Piktogramme umgesetzt - eine visuelle, für alle verständliche Sprache.


Piktogramme | Schlichtheit und Ausdruckskraft
Piktogramme sind die visuelle Sprache von migrantas. Das schlichte, universell verständliche Design weckt Emotionen: Menschen unterschiedlicher Herkunft können sich in den Bildern wiederfinden, während andere neue Sichtweisen gewinnen oder alte verändern.


Ergebnis | Anerkennung und Sichtbarkeit
Jedes migrantas-Projekt schließt mit einer Ausstellung ab. Die Teilnehmerinnen sehen ihre eigenen Zeichnungen der Öffentlichkeit präsentiert, sie erfahren Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe. Die Besucher können sich den Erfahrungen von Migrantinnen nähern.


Urbane Aktionen | Teil der städtischen Landschaft
Migrantas verbreitet die Piktogramme im Stadtraum. Sie erscheinen als Plakate auf Werbeflächen oder als digitale Animationen auf öffentlichen Bildschirmen, auf Flyern, Postkarten oder Einkaufstaschen. Empfindungen und Lebensrealitäten von Migrantinnen gelangen so aus dem individuellen in den öffentlichen Raum. Passanten werden zur Stellungnahme angeregt.




Workshops | Grafische Darstellung der eigenen Geschichte







Prozess | Von Zeichnungen zu Piktogrammen

 




 

 









Piktogramme | Schlichtheit und Ausdruckskraft







       

       

       

       
     

       
       

 





Ergebnisse
| Anerkennung und Sichtbarkeit













Urbane Aktionen
| Teil der städtischen Landschaft



2005 | Integration | Berlin


2006 | Interkulturelle Werkstatt | Berlin


2006 | Bilder bewegen I | Berlin

2007 | Bundesmigrantinnen | Hamburg


2008 | Bundesmigrantinnen | Köln

2006 | Bilder bewegen II | Berlin

 





Projekte
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2010 | Sevilla Plural - Bild der Migration im öffentlichen Raum | Sevilla
Konferenz und Präsentation am 11. Februar 2010 in der UNIA. Durchführung von Workshops im März 2010 in verschiedenen sozialen Einrichtungen Sevillas. Ausstellung am 17. März mit Originalzeichnungen, Audio, Fotos und den aus den Workshops entwickelten Piktogrammen in der Oficina de Derechos Sociales (ODS), Centro Vecinal de Pumarejo. Urbane Aktion mit Plakatierung von Bildern der Migration und Postkartenverteilung am 18. März bei „Intervenciones en Jueves“, einem interaktiven Künstlerevent auf dem Flohmarkt der Calle Feria.Projekt im Rahmen des 12. Internationalen Festivals ZEMOS98 „Microbios, seres vivos diminutos“ vom 15. bis 21. März 2010 in Zusammenarbeit mit ZEMOS98 und gefördert durch die Universidad Internacional de Andalucía (UNIA).

2009 | Postkarten-Sommer-Aktion - Ausstellung Alte Post in Neukölln | Berlin
In der Ausstellung zeigt migrantas eine Auswahl an Piktogrammen auf Postkarten und Plakaten sowie Fotos seiner Projekte und urbanen Aktionen am Bildschirm. Während der Ausstellung werden kostenlose Postkarten verteilt.

2008 | Bundesmigrantinnen- Bilder der Migration im öffentlichen Raum | Köln
Leuchtturmprojekt der Interkulturellen Woche Köln 2008 in Zusammenarbeit mit der Bühne der Kulturen, gefördert u.a. von der Stadt Köln und unter Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Angela Spizig: Workshops mit Migrantinnen, urbane Aktion mit Piktogrammen auf Plakaten und Postkarten sowie Ausstellung im studio dumont

2007 | Bundesmigrantinnen - Bilder der Migration im öffentlichen Raum | Hamburg
Durchführung von 9 Workshops im September 2007 mit Frauen aus 20 Ländern und unterschiedlichen Kulturen. Entwicklung von Piktogrammen und öffentliche Präsentation von drei Plakaten auf rund 200 Litfasssäulen und in 70 U-Bahnhöfen Hamburgs im November 2007. Ausstellung in den Geschäftsräumen der FrauenFinanzGruppe, 9. Nov. 2007 bis 17. Jan. 2008. Gefördert durch den Fonds Soziokultur, Bonn, die Hamburgische Kulturstiftung und die FrauenFinanzGruppe-Susanne Kazemieh, Hamburg

2006 | Interkulturelle Werkstatt - Netzwerke von Berliner Migrantinnen und Künstlerinnen fördern | Berlin
Aufbau eines Netzwerks von MigrantInnen-Vereinen. Durchführung von 8 Workshops.
Kampagne mit 29.000 Gratis-Postkarten, vertrieben in 450 Berliner Gastronomiestätten. Produktion von 300 Tragetaschen. Teilnahme an der Ausstellung „Stadt der Frauen“ (Kommunale Galerie, Charlottenburg-Wilmersdorf, Nov. bis Dez. 2006). Gefördert durch das Land Berlin – LSK - und den Europäischen Sozialfonds (EFS)

2006 | Bilder bewegen I - Interkulturalität und Migration im Alltag in Bewegung setzen | Berlin
Durchführung von 5 Workshops. Kampagne mit digitalen Animationen im U-Bahn-Fernsehen auf allen Linien des Berliner Netzes, 21. - 25. Nov. 2006. Installation im Schaufenster der Galerie im Saalbau Berlin-Neukölln. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und das Kulturamt Neukölln. Bilder bewegen II | Berlin. Kampagne unter dem Schirm der Ernst-Reuter-Initiative für Dialog und Verständigung zwischen den Kulturen, eine Initiative der Außenminister Deutschlands und der Türkei. Digitale Animation im Berliner U-Bahn Fernsehen, 18.- 23. Dez. 2006

2005 | Integration - Lauter Bilder von Migrantinnen in Berlin | Berlin
Durchführung von 11 Workshops mit Frauen aus 19 verschiedenen Ländern. Entwicklung einer Serie von 21 Piktogrammen. Ausstellung in der Galerie im Saalbau, Berlin-Neukölln (Sep. bis Okt. 2005) und Installation von drei großformatigen Plakaten an 90 Bushaltestellen und drei Werbeflächen in Kreuzberg und Neukölln. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und das Kulturamt Neukölln

2004 | Proyecto Ausländer | Berlin - Buenos Aires 2003/2004
Realisation einer Serie von 12 Piktogrammen (Berlin). Installation auf Backlight-Werbestellen im Zentrum von Buenos Aires (Dez. 2003 bis Jan. 2004). Veröffentlichung von 700 Heften (Verlag Asunto Impreso, ISBN 9789505330010, vergriffen).
Mit freundlicher Unterstützung von Publicidad Sarmiento

 

 

Mitwirkung

2010 | Ausstellung + Konferenz| 05.10. bis 05.12. | MhiC - Museo de historia de la migración de Cataluña, España
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2010 | Mitwirkung und urbane Aktion | A Festa dos Mundos - Runder Tisch kulturelle Diversität und Integration | Centro Cultural La Fábrica de Santa Cristina, Oleiros | A Coruña, Spanien.
Im Rahmen von "A Festa dos Mundos" nimmt migrantas am 7. August am Diskussionsforum über kulturelle Diversität und Integration teil. Als urbane Aktion werden 2000 Postkarten und Hunderte von Buttons mit Piktogrammen an die Besucher des Festivals an der Playa de Santa Cristina verteilt.
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2010 | Ausstellung + Konferenz | I Encuentro sobre diálogo intercultural y creación artística | 9. - 11. April | Sala Victoria y Filmoteca de Andalucía. Córdoba, España
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2010 | Teilnahme an der Konferenz | The Tuning into Diversity | Budapest
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2010 | Ausstellung | Neue Heimat – Zwischen den Welten | Zeppelin Museum Friedrichshafen
In seiner neuen Wechselausstellung vom 5. März bis 25. April 2010 fragt das Zeppelin Museum Friedrichshafen „nach Bildern von Ein- und Zuwanderung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene“ und zeigt „Werke von Künstlern, die in Deutschland leben und arbeiten, sowie künstlerische Positionen, die sich explizit mit dem Thema Migration auseinander setzen“. Auch migrantas ist eingeladen und beteiligt sich mit Exponaten und öffentlichen Aktionen: In einer „Workshopstation“ sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, ihre eigenen Alltagserfahrungen und Gefühle zur „neuen Heimat“ zu zeichnen.
Aktion: 1.000 Taschen mit dem Piktogramm „Hier und dort Heimat“ werden während der Ausstellung verteilt.
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2009 | Ausstellung | verborgen:gesehen – Bilder gesellschaftlichen Wandels 6 | Eine Kooperation der Schader-Stiftung und des Hessischen Landesmuseums Darmstadt | Galerie der Schader-Stiftung | Darmstadt
„Die Ausstellung spannt den Bogen von den Jahren um 1900 bis zu unserem neuen Jahrhundert mit den großen Herausforderungen der Migrationsbewegungen. Gemälde und Skulpturen aus der Sammlung des Hessischen Landesmuseums treten wieder in einen Dialog mit Positionen der Gegenwartskunst, die den künstlerischen Blick und vor allem das Handeln grundsätzlich erweitert haben.“ Neben der Präsentation von Kunstwerken aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sind aktuelle KünstlerInnen eingebunden, darunter das Kollektiv migrantas.
Migrantas zeigt Exponate aus seinen soziokulturellen Projekten, darunter Originalzeichnungen aus Workshops in Berlin, Hamburg und Köln, eine Serie seiner Piktogramme sowie Audiostationen mit Originaltönen von Migrantinnen. „Verborgen:gesehen“, vom 31.10.2009 bis 31.1.2010, begleitet ein Katalog und ein umfangreiches Rahmenprogramm, darunter am 15.1.2010 ein Künstlergespräch mit migrantas.
Aktion: 1.000 Postkarten mit dem Piktogramm „Sind wir anders“
werden während der Ausstellung verteilt.
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2009 | Konferenz | Do you remember Olive Morris?
| Gasworks | London
Im Rahmen der Ausstellung vom 21.11.2009 bis 24.1.2010 zu Ehren der Bürgerrechtlerin Olive Morris, organisiert Gasworks London ein umfangreiches Programm, darunter die Vortrags- und Diskussionsreihe „Documenting Migration“, zu der am 5.12.2009 migrantas eingeladen ist.
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2009 | Buchbeitrag bei TASCHEN | Brand Identity Now! Winning brands from around the world | Hg. Julius Wiedemann
„Ausführliche Analysen der führenden Marken und Kommunikationskampagnen aus aller Welt“ beinhaltet „Brand Identity Now!“ von TASCHEN, eine 384 Seiten umfassende, mehrsprachige Ausgabe auf Deutsch, Englisch und Französisch. Unter dem Titel “Migrantas Initiative - Hieroglyphics for Democracy - From personal experience to social message” schreibt der argentinische Professor für Grafikdesign, Enrique Longinotti, einen ausführlichen Beitrag zum Kollektiv migrantas, bebildert mit Piktogrammen und Fotos.
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2009 | Titelbild und Illustrierung mit Piktogrammen | Unsere Wirklichkeit ist anders - Migration und Alltag | Hrsg. Dirk Lange und Ayça Polat | Bonn
Die BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG beauftragt migrantas, diesen Sammelband aus ihrer Schriftenreihe "Perspektiven politischer Bildung" mit Abbildungen zu gestalten. Das Titelbild zeigt das Foto einer Plakataktion, und jeder der fünf Themenschwerpunkte der Publikation wird mit einer Serie von Piktogrammen eingeleitet.
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2009 | Ausstellungsbeteiligung | Einmischung erwünscht! 60 Jahre Grundgesetz | Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum, Berlin | Bonn
Anlässlich des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 hat die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum, Berlin eine Wanderausstellung erarbeitet. Zum Auftakt der Langen Nacht der Demokratie in Bonn am 23. Mai 2009 fand die Ausstellungseröffnung statt. Neun Module mit Texten und Bildern, Exponaten und multimedialen Elementen informieren über die Entstehung, Geschichte und Entwicklung des Grundgesetzes. Das Ausstellungsmodul „Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland zum Einwanderungsland“ wird mit einer Fotowand von einer Plakataktion samt Piktogrammen von migrantas eingeleitet. Die Wanderausstellung wird in zahlreichen Städten zu sehen sein. Bisherige Stationen waren: Ernst-August-Galerie in Hannover, Universität Karlsruhe, Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und „Atrium“ in Weimar.
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2009 | Ausstellungsbeteiligung | man spricht Deutsch | Haus der Geschichte | Bonn
In der Wechselausstellung zur deutschen Gegenwartssprache sind Exponate von migrantas vertreten: das Plakat “Sind wird anders“ sowie das Piktogramm „Die deutsche Sprache“ samt Zeichnung. "Man spricht Deutsch“ ist im Haus der Geschichte in Bonn vom 12. Dezember 2008 bis 3. Mai 2009 und nach dieser Präsentation als Wanderausstellung in Goethe-Instituten im In- und Ausland zu sehen.
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2009 | Titelbild | Buchpublikation | Migrations and Mobilities, Citizenship, Borders, and Gender | Edited by Seyla Benhabib and Judith Resnik | NYU Press
Auf Einladung der beiden renommierten Herausgeberinnen und Professorinnen der Yale University, Seyla Benhabib (Politikwissenschaft und Philosophie) und Judith Resnik (Rechtswissenschaft) stellt migrantas sein Piktogramm „In between two worlds“ als Titelbild für deren neuen Sammelband zur Verfügung.
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2008 | Konferenz | MAS Design Culture | Salon de Recherche | Institut für Designforschung, Design2context, Zürcher Hochschule der Künste
In seinem öffentlichen, tranzdisziplinären Forum für Forschung “Salon de Recherche“ lädt das Institut seit drei Jahren vierzehntägig Gäste aus Nah und Fern ein, die ihre Herkünfte überschreitend Inhalte und Methoden der Forschung zum öffentlichen Gespräch machen. Gast am 9.10.2008 ist das Kollektiv migrantas.

2008 | Austellungsbeitrag | European Governance of Migration - International Kongress | Heinrich Böll Stiftung | Berlin
Migrantas präsentiert auf Einladung der Heinrich Böll Stiftung die Ausstellung mt Piktogrammen, Fotos und Texten seiner Projekte auf dem Internationalen Fachkongress EUROPEAN GOVERNANCE OF MIGRATION - The Political Management of Mobility, Economy & Security vom 17.- 19. September 2008.
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2008 | Projektteilnahme | "Die Migranten" von Tania Bruguera | IN TRANSIT 08 Haus der Kulturen der Welt | Berlin
Florencia Young und Marula Di Como vom Kollektiv migrantas partizipieren an dem einjährigen Projekt "Die Migranten" der Performancekünstlerin Tania Bruguera (Kuba/USA): ein Erinnerungsarchiv von und für Migranten, mit einer eigenen Partei, mit Workshops, mit Empowerment-Strategien.
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2008 | Onlineauftritt | Zwischenraum - Galerie für Kunst & Migration | Heinrich-Böll-Stiftung
Einladung an migrantas zum Auftritt in der Onlinegalerie. Die Galerie ZWISCHENRAUM für Kunst & Migration nimmt ihren Ausgang beim Sujet Migration, Flucht, kultureller Diversität. Sie soll selbst ein Zwischenraum sein für transitorische Umdeutungen von Innen und Außen, Eigen und Fremd in der Sprache von Malerei, Photografie und Literatur.
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2008 | Vortrag | Auftaktveranstaltung "Klappe, die Zweite!" | Berlin
Einladung an migrantas zum Austausch über das Thema "Wie denke ich Vielfalt" auf dem ersten bundesweiten Netzwerktreffen am 22./23. Februar zu dem zweijährigen Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung mit Themenatelier "Kulturelle Bildung an Ganztagsschulen. Klappe, die Zweite!"
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2007 | Ausstellungsbeitrag | Messe Import Shop | Meine Deine Unsere Welt - Kulturen in Bewegung | Berlin
Migrantas präsentierte Plakate und Piktogramme, die zeigen, was Fremdsein bedeutet. Ausstellung im Rahmen des entwicklungspolitischen Bildungsprogramms für Schulklassen und MultiplikatorInnen unter Mitwirkung von Berliner und Brandenburger NROs vom 7. - 11. November 2007. Organisiert von KATE - Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e.V., Berlin.
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2006 | Eventteilnahme | Border Games Lounge | Berlin
Präsentation und Diskussion zur Migration am 4. Februar in Dr. Pong auf Einladung und zusammen mit der Madrider Künstlergruppe La Fiambrera Obrera, organisiert von Berliner Gazette im Rahmen der transmediale 06.
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Aufnahme von Plakaten und Postkarten in Sammlungen von Museen:

Deutsches Historisches Museum, Berlin
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Museo de Arte Moderno de Buenos Aires

 

 

Presse | Zum Lesen oder Hören, bitte Titel anklicken

Darmstadt 2009

Bundesmigrantinnen:
2007 Hamburg | 2008 | Köln


International Herald Tribune
| At home abroad | von Clare Fleishman 28./29.10.2005

Taz | Zwischenauftenthalt Berlin | von Waltraud Schwab, 20.10.2005

Jungle World | Ganz schön integriert | von Jessica Zeller, Nr. 41, 12.10.2005

Jüdische Allgemeine | Das interessiert Berlin | 14.10.2005

Zitty | Tagestipps | Plakatierung | Nr. 22/2005

Tagesspiegel | Ticket | 13.–19.10.2005

Diario Clarin | Inmigración en Europa | Argentina von Araceli Viceconte, 14.11.2005

radiomultikulti rbb Sendung am Di. 21.11.2006

radioeins rbb Sendung im Nov. 2005

rbb Abendschau Sendung im Nov. 2006


Bericht von Nimet Seker auf: Deutsch, Polnisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Englisch und Arabisch, 2008

Web-Präsenzen

 

 

 

Bundesmigrantinnen |Bilder der Migration im öffentlichen Raum Deutschlands


Nach den Berliner Projekten, die großen Anklang gefunden hatten, machte migrantas den erfolgreichen Schritt in weitere deutsche Städte: Hamburg 2007 und Köln 2008.
Durch Kontaktaufnahmen mit kommunalen Vertreter/innen vielerorts, baut migrantas kontinuierlich ein Netzwerk aus, um sein soziokulturelles Projekt „Bundesmigrantinnen – Bilder der Migration im öffentlichen Raum“ noch weiter zu tragen.
Piktogramme, die Gefühle und das Alltagsleben von Migrantinnen widerspiegeln, zeigen nicht nur lokal durchaus verschiedene migratorische und kulturelle Hintergründe, sondern auch die spezifischen Wahrnehmungen und Realitäten des Zusammenlebens in den unterschiedlichen Städten und Regionen Deutschlands.
Gerne laden wir Interessent/innen aus weiteren Städten, Akteure aus den Kommunen und aus sozialen oder kulturellen Einrichtungen ein, mit uns gemeinsam das Projekt „Bundesmigrantinnen – Bilder der Migration im öffentlichen Raum“ umzusetzen.
Kontakt: Irma Leinauer migrantas@yahoo.com

 

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Förderer und Unterstützer der bisher von migrantas realisierten Projekte waren:

 

 

 

 


Wanderausstellung | Travelling exhibition



Die Wanderausstellung zeigt die Ergebnisse der zahlreichen soziokulturellen Projekte, die migrantas von 2003 bis heute in Berlin, Buenos Aires, Hamburg und Köln realisiert hat.

Zweisprachige Texte mit zahlreichen Abbildungen erläutern die Arbeit mit vielen Hundert Migrantinnen. Kern der Darstellung ist dabei der einzigartige Entstehungsprozess von den Zeichnungen zu den künstlerisch-grafischen Piktogrammen, mit denen migrantas die Alltagserfahrungen und Gefühle von eingewanderten Frauen zum Ausdruck bringt und in die Öffentlichkeit trägt.


Kongresse, Tagungen oder Symposien zu den Themen Migration, Integration bieten Möglichkeiten, die Ausstellung einzusetzen; auch in öffentlichen Einrichtungen kann sie gezeigt werden.
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Kollektiv migrantas


Marula Di Como (Künstlerin) entwickelt seit 2000 Piktogramme als Teil ihrer künstlerischen Sprache. Sie und Florencia Young (Grafikerin) arbeiteten zusammen in Buenos Aires, darunter in den Projekten „El futuro está en el papel pintado de la Bauhaus" (Goethe-Institut, Buenos Aires, 1997) und „Des-Límites, Valle del Riachuelo Matanzas" (Goethe-Institut; auch im Di Tella-Institut ausgestellt und von der Kuratorin Catherine David für die Ausstellung „City Editing", Proa Stiftung, Buenos Aires 1999, ausgewählt worden). Beide treffen sich wieder in Berlin und konzipieren zusammen „Proyecto Ausländer”. Dabei geht es um die Erfahrungen und Empfindungen, Ausländerinnen zu sein (Berlin und Buenos Aires, 2003/2004). In 2004 laden sie Estela Schindel (Soziologin) ein und bilden gemeinsam das Kollektiv migrantas mit den Projekten „Integration" (Berlin 2005), „Interkulturelle Werkstatt", „Bilder bewegen" und „Bilder bewegen II" (Berlin 2006). Die Mitarbeit von Irma Leinauer (Planerin) bei migrantas beginnt 2006 und die von Alejandra López (Journalistin) 2007 mit dem Projekt „Bundesmigrantinnen", das im Herbst 2007 in Hamburg startete.


Marula Di Como
Geboren 1963 in Buenos Aires, Argentinien, lebt seit 2002 in Berlin. Künstlerin.
Seit 1987 Teilnahmen an Einzel- und Gruppenausstellungen. Ihre Werke sind Teil von argentinischen und internationalen privaten Sammlungen, Stiftungen und Museen.

Florencia Young
Geboren 1965 in Buenos Aires, Argentinien, lebt seit 2002 in Berlin. Grafik Designerin (UBA).
Langjährige Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten - Schwerpunkt Tipographie. Gestaltung von Corporate Identity und
Multimedia Stationen. Mitwirkung bei künstlerischen Installationen und interdisziplinären Projekten.

Estela Schindel
Geboren 1968 in Buenos Aires, Argentinien, lebt seit 1999 in Berlin. Soziologin.
Studium der Kommunikationswissenschaften und Promotion in Soziologie (DAAD/FU Berlin). Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter zur Kunst und Erinnerung im urbanen Raum, Gender und Migration. Lehrbeauftragte an der Freien Universität Berlin.

Irma Leinauer
Geboren 1958 in Peiting, Deutschland, lebt seit 1985 in Berlin.
Mehrjährige Auslandaufenthalte. Studium der Stadt und Regionalplanung (TU Berlin). Veröffentlichungen zur modernen Geschichte von Architektur, Wohnungsbau und sozialer Stadtteilentwicklung.

Alejandra López
Geboren 1973 in Resistencia, Argentinien, lebt seit 2001 in Berlin.
Diplom Journalistin, Universidad del Salvador (USAL).
In Buenos Aires arbeitete sie bei der Tageszeitung La Nación, in Berlin als Radio- und Fernsehjournalistin für verschieden Redaktionen

 

 

Berufspraktikantinnen im Rahmen des Auslandsprogramms LEONARDO DA VINCI über die „Fundación General de la Universidad de Salamanca“: Ana de Dios (2010), Ursula Mateo (2006), Eugenia Carranza (2006) und Neus Torres Bonet (2005).

Unterstützung bei Übersetzungen:
Cecile Belmont, Silvia Fehrmann und Simon Phillips.

 

 

 

Impressum / Kontakt
Migrantas
Marula Di Como | Florencia Young
c/o Di Como - Ebertystraße 19
D-10249 Berlin
migrantas@yahoo.com
Inhaltlich Verantwortliche gemäß TMG § 5: Marula Di Como und Florencia Young
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