
migrantas | eine visuelle Sprache der Migration
Im Stadtraum sichtbar zu machen, was diejenigen denken und fühlen, die
ihr eigenes Land verlassen haben und nun in einem neuen Land leben, ist das
Ziel von migrantas. Mobilität, Migration und Transkulturalität sind
in unserer Welt keine Ausnahme, sondern die Regel. Trotzdem sind Migrantinnen
und ihre Erfahrungen für die Mehrheit der Gesellschaft meist unsichtbar.
Migrantas thematisiert Migration, Identität und interkulturellen Dialog
und bedient sich in seinen Projekten der Werkzeuge der Kunst, des Designs und
der Sozialwissenschaften.
Die Mitglieder des Kollektivs, überwiegend selbst nach Deutschland eingewandert,
konzipieren ihre Arbeit mit anderen Migrantinnen im horizontalen, nicht hierarchischen
Dialog.
Workshops | Grafische Darstellung der eigenen Geschichte
In Vereinen oder Initiativen - an vertrauten Treffpunkten von Migrantinnen -
findet der erste Kontakt mit migrantas statt. Hier entwickelt sich in Workshops
eine gemeinsame Reflektion über die Migration: Frauen aus verschiedenen
Herkunftsländern, mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus, kulturellem
oder sozialem Hintergrund tauschen ihre Erfahrungen aus und stellen diese in
einfachen Zeichnungen dar.
Prozess | Von Zeichnungen zu Piktogrammen
Schlüsselelemente und Gemeinsamkeiten der Migrationserfahrungen kristallisieren
sich nach sorgfältiger Analyse von Zeichnungen aus verschiedenen Workshops
heraus. Die zentralen Motive werden von migrantas grafisch-künstlerisch
in Piktogramme umgesetzt - eine visuelle, für alle verständliche Sprache.
Piktogramme | Schlichtheit und Ausdruckskraft
Piktogramme sind die visuelle Sprache von migrantas. Das schlichte, universell
verständliche Design weckt Emotionen: Menschen unterschiedlicher Herkunft
können sich in den Bildern wiederfinden, während andere neue Sichtweisen
gewinnen oder alte verändern.
Ergebnis | Anerkennung und Sichtbarkeit
Jedes migrantas-Projekt schließt mit einer Ausstellung ab. Die Teilnehmerinnen
sehen ihre eigenen Zeichnungen der Öffentlichkeit präsentiert, sie
erfahren Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe. Die Besucher können
sich den Erfahrungen von Migrantinnen nähern.
Urbane Aktionen | Teil der städtischen Landschaft
Migrantas verbreitet die Piktogramme im Stadtraum. Sie erscheinen als Plakate
auf Werbeflächen oder als digitale Animationen auf öffentlichen Bildschirmen,
auf Flyern, Postkarten oder Einkaufstaschen. Empfindungen und Lebensrealitäten
von Migrantinnen gelangen so aus dem individuellen in den öffentlichen
Raum. Passanten werden zur Stellungnahme angeregt.

2008 | Bundesmigrantinnen | Köln
2006 | Bilder bewegen II | Berlin
Projekte |
Für mehr Information zu den Projekten,
bitte Titel anklicken
2011
| Europa-Kind + Europa-Schule - Bilder
der Vielfalt | Berliner Europaschulen | September bis November
Wie werden Mehrsprachigkeit und multiple Zugehörigkeiten erlebt, wenn sie von klein auf zum Alltag gehören? Welche „Bilder“ entstehen, wenn sich SchülerInnen über ihre kulturellen Erfahrungen bewusst werden und diese als Bereicherung verstehen? Mit "Europa-Kind + Europa-Schule" konzipierte migrantas einen neuen methodischen Zugang und führte im September drei Projektwochen in Berliner Europaschulen durch. Mittels verschiedener Formen des künstlerischen Ausdrucks schufen die Kinder Bilder der Vielfalt: durch Fotografien ihres eigenen Umfelds, ihrer Schule, ihres Zuhauses, durch digitale Animationen am Computer und nach eigenen Drehbüchern. Alle diese Bilder, die das gelebte, interkulturelle Selbstverständnis der neuen Generation sichtbar machen, wurden in einer Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt präsentiert und einige Motive im Berliner Fenster der U-Bahn ausgestrahlt. In Kooperation mit der Aziz-Nesin-Grundschule (SESB deutsch-türkisch), der Joan-Miró-Grundschule (SESB deutsch-spanisch) und der Finow-Grundschule (deutsch-italienisch), unterstützt vom Haus der Kulturen der Welt und gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.
2010
| Hier und dort Heimat - Neue
Heimat – Zwischen den Welten | Zeppelin Museum Friedrichshafen
Projekt im Rahmen der Wechselausstellung vom März bis April, wo “Werke
von Künstlern, die in Deutschland leben und arbeiten, sowie künstlerische
Positionen, die sich explizit mit dem Thema Migration auseinander setzen“
gezeigt werden.
Migrantas beteiligt sich mit Exponaten und öffentlichen Aktionen:
1.000 Taschen mit einem Piktogramm werden während der Ausstellung
verteilt. In einer offenen “Workshopstation” sind Besucherinnen
und Besucher eingeladen, ihre eigenen Alltagserfahrungen und Gefühle
zur “neuen Heimat” zu zeichnen, woraus migrantas neue Piktogramme
entwickelt.
2010
| Sevilla Plural - Bild
der Migration im öffentlichen Raum | Sevilla
Konferenz und Präsentation am 11. Februar 2010 in der UNIA. Durchführung
von Workshops im März 2010 in verschiedenen sozialen Einrichtungen
Sevillas. Ausstellung am 17. März mit Originalzeichnungen, Audio,
Fotos und den aus den Workshops entwickelten Piktogrammen in der Oficina
de Derechos Sociales (ODS), Centro Vecinal de Pumarejo. Urbane Aktion
mit Plakatierung von Bildern der Migration und Postkartenverteilung am
18. März bei „Intervenciones en Jueves“, einem interaktiven
Künstlerevent auf dem Flohmarkt der Calle Feria.Projekt im Rahmen
des 12. Internationalen Festivals ZEMOS98 „Microbios, seres vivos
diminutos“ vom 15. bis 21. März 2010 in Zusammenarbeit mit
ZEMOS98 und gefördert durch die Universidad Internacional de Andalucía
(UNIA).
2009
| Postkarten-Sommer-Aktion - Ausstellung Alte
Post in Neukölln | Berlin
In der Ausstellung zeigt migrantas eine Auswahl an Piktogrammen auf Postkarten
und Plakaten sowie Fotos seiner Projekte und urbanen Aktionen am Bildschirm.
Während der Ausstellung werden kostenlose Postkarten verteilt.
2008
| Bundesmigrantinnen- Bilder der Migration
im öffentlichen Raum | Köln
Leuchtturmprojekt der Interkulturellen Woche Köln 2008 in Zusammenarbeit
mit der Bühne der Kulturen, gefördert u.a. von der Stadt Köln
und unter Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Angela Spizig: Workshops
mit Migrantinnen, urbane Aktion mit Piktogrammen auf Plakaten und Postkarten
sowie Ausstellung im studio dumont
2007
| Bundesmigrantinnen
- Bilder der Migration im öffentlichen Raum | Hamburg
Durchführung von 9 Workshops im September 2007 mit Frauen aus 20
Ländern und unterschiedlichen Kulturen. Entwicklung von Piktogrammen
und öffentliche Präsentation von drei Plakaten auf rund 200
Litfasssäulen und in 70 U-Bahnhöfen Hamburgs im November 2007.
Ausstellung in den Geschäftsräumen der FrauenFinanzGruppe, 9.
Nov. 2007 bis 17. Jan. 2008. Gefördert durch den Fonds Soziokultur,
Bonn, die Hamburgische Kulturstiftung und die FrauenFinanzGruppe-Susanne
Kazemieh, Hamburg
2006
| Interkulturelle Werkstatt
- Netzwerke von Berliner Migrantinnen und Künstlerinnen
fördern | Berlin
Aufbau eines Netzwerks von MigrantInnen-Vereinen. Durchführung von
8 Workshops.
Kampagne mit 29.000 Gratis-Postkarten, vertrieben in 450 Berliner Gastronomiestätten.
Produktion von 300 Tragetaschen. Teilnahme an der Ausstellung „Stadt
der Frauen“ (Kommunale Galerie, Charlottenburg-Wilmersdorf, Nov.
bis Dez. 2006). Gefördert durch das Land Berlin – LSK - und
den Europäischen Sozialfonds (EFS)
2006
| Bilder bewegen I - Interkulturalität
und Migration im Alltag in Bewegung setzen | Berlin
Durchführung von 5 Workshops. Kampagne mit digitalen Animationen
im U-Bahn-Fernsehen auf allen Linien des Berliner Netzes, 21. - 25. Nov.
2006. Installation im Schaufenster der Galerie im Saalbau Berlin-Neukölln.
Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft,
Forschung und Kultur und das Kulturamt Neukölln. Bilder
bewegen II | Berlin. Kampagne unter dem Schirm der Ernst-Reuter-Initiative
für Dialog und Verständigung zwischen den Kulturen, eine Initiative
der Außenminister Deutschlands und der Türkei. Digitale Animation
im Berliner U-Bahn Fernsehen, 18.- 23. Dez. 2006
2005
| Integration - Lauter Bilder von Migrantinnen
in Berlin | Berlin
Durchführung von 11 Workshops mit Frauen aus 19 verschiedenen Ländern.
Entwicklung einer Serie von 21 Piktogrammen. Ausstellung in der Galerie
im Saalbau, Berlin-Neukölln (Sep. bis Okt. 2005) und Installation
von drei großformatigen Plakaten an 90 Bushaltestellen und drei
Werbeflächen in Kreuzberg und Neukölln. Gefördert durch
die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
und das Kulturamt Neukölln
2004
| Proyecto Ausländer | Berlin
- Buenos Aires 2003/2004
Realisation einer Serie von 12 Piktogrammen (Berlin). Installation auf
Backlight-Werbestellen im Zentrum von Buenos Aires (Dez. 2003 bis Jan.
2004). Veröffentlichung von 700 Heften (Verlag Asunto Impreso, ISBN
9789505330010, vergriffen).
Mit freundlicher Unterstützung von Publicidad Sarmiento
Mitwirkung
2012 | Austellungsbeitrag | Your Voices: On Motherhood | International Museum of Women
Piktogramme über Mutterschaft sind für diese Online-Austellung ausgewählt.
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2011
| 18. Dezember - Internationaler Tag der Migranten | Verteilung
von kostenlosen Postkarten in Hamburg un Buenos Aires
Internationaler Tag der Migranten - Museum für Völkerkunde Hamburg + Mamba- Museo de Arte Moderno de Buenos Aires.
Diese Partizipationen sind Teil der globalen Aktion des Immigrant
Movement International.
2011
| Ausstellung + Vortrag | OBITen - XI JORNADA TÉCNICA
sobre la inmigración extranjera en Tenerife | 1.12.2011
Integration als gemeinsamer Prozess | Aula Magna der Fakultät für
Wirtschaftswissenschaften, Campus de Guajara, Universität La Laguna,
Teneriffa (Spanien). Der Vortrag von migrantas trägt den Titel "Sichtbar
im öffentlichen Raum: Mobilität, Migration und Transkulturalität"
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2011
| Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz | Initiative
Hauptstadt Berlin e.V.
Zum vierten Mal wurde unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin
und Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer, und
durch Nominierung einer namhaften Jury der Hauptstadtpreis verliehen.
Migrantas wird als zweiter Preisträger prämiert und die Verleihung
findet nach einer Rede und im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel
im Rahmen der Festveranstaltung im Atrium der Deutschen Bank Unter den
Linden, Berlin, am 13. April 2011 statt.
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2010
| Ausstellungbeitrag | Migrationen in der Wirtschaftskrise in
Europa neu denken - Internationale Konferenz | Haus
der Kulturen der Welt | Berlin
Migrantas präsentiert die Ausstellung mit Piktrogrammen, Fotos und
Texten seiner Projekte auf der Interationalen Konferenz "Rethinking
Migration in Times of Economic Crisis in Europe", organisiert vom
Netzwerk Migration in Europa e.V. in Zusammenarbeit mit der Universität
Bremen, Profilverbund Migremus, Institut für Geographie und von der
Bundeszentrale für politische Bildung am 9. und 10. Dezember 2010.
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2010
| Ausstellung + Vortrag | MhiC
- Museo de historia de la inmigración de Cataluña, España
In der Ausstellung « migrantas – un lenguaje visual de la
migración » des Historischen Einwanderungsmuseums Kataloniens
in Sant Adrià des Besòs – Barcelona, werden vom 5.
Oktober bis 12. Dezember Originalzeichnungen, Piktogramme und Bilder öffentlicher
Aktionen aus den bisherigen Projekten gezeigt. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung
am 5. Oktober präsentiert das Kollektiv migrantas seine Arbeiten.
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2010 | Internationaler Workshop
| Marxloh Matters | Duisburg
Veranstaltung am 1. September in der DITIB Merkez Moschee in Duisburg-Marxloh
zu Selbstorganisation, Urbanität und Stadterneuerung in interkulturell
geprägten Stadtquartieren, gemeinsam organisiert von Erfgoed Nederland,
Nederlands Architecturinstituut NAi, LEGENDA, Medienbunker Marxloh und
Bestandteil der Reihe NAi Debates on Tour und des Studien- und Exkursionsprogramms
Expeditie RUHR.2010.
Welche Zukunft gibt es für Einwanderungsviertel, die sich nach dem
Wegfall der Industrie neu orientieren müssen? Marxloh bildet die
Kulisse für diesen Workshop mit Debatten und Präsentationen,
darunter mit migrantas.
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2010 | Mitwirkung
und urbane Aktion | A Festa dos
Mundos - Runder Tisch kulturelle Diversität und Integration | Centro
Cultural La Fábrica de Santa Cristina, Oleiros | A Coruña,
Spanien.
Im Rahmen von "A Festa dos Mundos" nimmt migrantas am 7. August
am Diskussionsforum über kulturelle Diversität und Integration
teil. Als urbane Aktion werden 2000 Postkarten und Hunderte von Buttons
mit Piktogrammen an die Besucher des Festivals an der Playa de Santa Cristina
verteilt.
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2010
| Ausstellung + Konferenz
|
I Encuentro sobre diálogo intercultural y creación artística
| Córdoba, España
Sala Victoria y Filmoteca de Andalucía. Córdoba, Spanien.
Konferenz vom 9. bis 11. April mit dem Ziel von Zusammenkunft und Austausch
über interkulturellen Dialog und künstlerisches Schaffen, organisiert
von „Córdoba Acoge“. Neue Kunst- und kulturelle Formen,
entstanden aus Globalisierung und Migrationprozessen, werden vorgestellt.
Migrantas ist mit einer Ausstellung und einem Vortrag beteiligt.
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2010
| Teilnahme an der Konferenz | The Tuning into Diversity | Budapest
Konferenz, organisiert von dem ungarischen Sender MTV und der holländischen
NRO Mira Media, mit VertreterInnen von Organisationen (ethnischkultureller)
Minderheiten und Medienexperten aus 20 europäischen Ländern,
mit dem Ziel, mehr über die zunehmende kulturelle und sprachliche
Vielfalt in den europäischen Medien zu erfahren, darüber zu
diskutieren, sich aus- zutauschen und den Dialog zwischen Medien und unterschiedlichen
Minderheiten zu verstärken. Migrantas ist mit einem Informationsstand
vertreten. Millenaris Center Budapest, Ungarn, 25. und 26. Februar.
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2009 | Ausstellung | verborgen:gesehen
– Bilder gesellschaftlichen Wandels 6
| Eine Kooperation der Schader-Stiftung und des Hessischen Landesmuseums
Darmstadt | Galerie der Schader-Stiftung | Darmstadt
„Die Ausstellung spannt den Bogen von den Jahren um 1900 bis zu
unserem neuen Jahrhundert mit den großen Herausforderungen der Migrationsbewegungen.
Gemälde und Skulpturen aus der Sammlung des Hessischen Landesmuseums
treten wieder in einen Dialog mit Positionen der Gegenwartskunst, die
den künstlerischen Blick und vor allem das Handeln grundsätzlich
erweitert haben.“ Neben der Präsentation von Kunstwerken aus
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sind aktuelle KünstlerInnen
eingebunden, darunter das Kollektiv migrantas.
Migrantas zeigt Exponate aus seinen soziokulturellen Projekten, darunter
Originalzeichnungen aus Workshops in Berlin, Hamburg und Köln, eine
Serie seiner Piktogramme sowie Audiostationen mit Originaltönen von
Migrantinnen. „Verborgen:gesehen“, vom 31.10.2009 bis 31.1.2010,
begleitet ein Katalog und ein umfangreiches Rahmenprogramm, darunter am
15.1.2010 ein Künstlergespräch mit migrantas.
Aktion: 1.000 Postkarten
mit dem Piktogramm „Sind wir anders“ werden
während der Ausstellung verteilt.
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2009 | Konferenz | Do you remember Olive Morris?
| Gasworks | London
Im Rahmen der Ausstellung vom 21.11.2009
bis 24.1.2010 zu Ehren der Bürgerrechtlerin Olive Morris, organisiert
Gasworks London ein umfangreiches Programm, darunter die Vortrags- und
Diskussionsreihe „Documenting Migration“, zu der am 5.12.2009
migrantas eingeladen ist.
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2009
| Buchbeitrag bei TASCHEN | Brand Identity Now! Winning brands
from around the world | Hg. Julius Wiedemann
„Ausführliche Analysen der führenden Marken und Kommunikationskampagnen
aus aller Welt“ beinhaltet „Brand Identity Now!“ von
TASCHEN, eine 384 Seiten umfassende, mehrsprachige Ausgabe auf Deutsch,
Englisch und Französisch. Unter dem Titel “Migrantas Initiative
- Hieroglyphics for Democracy - From personal experience to social message”
schreibt der argentinische Professor für Grafikdesign, Enrique Longinotti,
einen ausführlichen Beitrag zum Kollektiv migrantas, bebildert mit
Piktogrammen und Fotos.
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2009
| Titelbild und Illustrierung mit Piktogrammen | Unsere Wirklichkeit
ist anders - Migration und Alltag | Hrsg. Dirk Lange und Ayça Polat
| Bonn
Die BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG beauftragt migrantas, diesen
Sammelband aus ihrer Schriftenreihe "Perspektiven politischer Bildung"
mit Abbildungen zu gestalten. Das Titelbild zeigt das Foto einer Plakataktion,
und jeder der fünf Themenschwerpunkte der Publikation wird mit einer
Serie von Piktogrammen eingeleitet.
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2009
| Ausstellungsbeteiligung | Einmischung erwünscht! 60 Jahre
Grundgesetz | Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit
mit dem Deutschen Historischen Museum, Berlin | Bonn
Anlässlich des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 hat
die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem
Deutschen Historischen Museum, Berlin eine Wanderausstellung erarbeitet.
Zum Auftakt der Langen Nacht der Demokratie in Bonn am 23. Mai 2009 fand
die Ausstellungseröffnung statt. Neun Module mit Texten und Bildern,
Exponaten und multimedialen Elementen informieren über die Entstehung,
Geschichte und Entwicklung des Grundgesetzes. Das Ausstellungsmodul „Entwicklung
der Bundesrepublik Deutschland zum Einwanderungsland“ wird mit einer
Fotowand von einer Plakataktion samt Piktogrammen von migrantas eingeleitet.
Die Wanderausstellung wird in zahlreichen Städten zu sehen sein.
Bisherige Stationen waren: Ernst-August-Galerie in Hannover, Universität
Karlsruhe, Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
in Brühl und „Atrium“ in Weimar.
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2009 | Ausstellungsbeteiligung
| man spricht Deutsch | Haus der Geschichte | Bonn
In der Wechselausstellung zur deutschen Gegenwartssprache sind Exponate
von migrantas vertreten: das Plakat “Sind wird anders“ sowie
das Piktogramm „Die deutsche Sprache“ samt Zeichnung. "Man
spricht Deutsch“ ist im Haus der Geschichte in Bonn vom 12. Dezember
2008 bis 3. Mai 2009 und nach dieser Präsentation als Wanderausstellung
in Goethe-Instituten im In- und Ausland zu sehen.
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2009 | Titelbild
| Buchpublikation | Migrations and Mobilities, Citizenship, Borders, and
Gender | Edited by Seyla Benhabib and Judith Resnik | NYU Press
Auf Einladung der beiden renommierten Herausgeberinnen und Professorinnen
der Yale University, Seyla Benhabib (Politikwissenschaft und Philosophie)
und Judith Resnik (Rechtswissenschaft) stellt migrantas sein Piktogramm
„In between two worlds“ als Titelbild für deren neuen
Sammelband zur Verfügung.
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2008 | Konferenz
| MAS Design Culture | Salon de Recherche | Institut für Designforschung,
Design2context, Zürcher Hochschule der Künste
In seinem öffentlichen, tranzdisziplinären Forum für Forschung
“Salon de Recherche“ lädt das Institut seit drei Jahren
vierzehntägig Gäste aus Nah und Fern ein, die ihre Herkünfte
überschreitend Inhalte und Methoden der Forschung zum öffentlichen
Gespräch machen. Gast am 9.10.2008 ist das Kollektiv migrantas.
2008 | Austellungsbeitrag
| European Governance of Migration - International Kongress | Heinrich
Böll Stiftung | Berlin
Migrantas präsentiert auf Einladung der Heinrich Böll Stiftung
die Ausstellung mit Piktogrammen, Fotos und Texten seiner Projekte auf
dem Internationalen Fachkongress EUROPEAN GOVERNANCE OF MIGRATION - The
Political Management of Mobility, Economy & Security vom 17. bis 19.
September 2008.
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2008 | Projektteilnahme
| "Die Migranten" von Tania Bruguera | IN TRANSIT 08 Haus der Kulturen
der Welt | Berlin
Florencia Young und Marula Di Como vom Kollektiv migrantas partizipieren
an dem einjährigen Projekt "Die Migranten" der Performancekünstlerin
Tania Bruguera (Kuba/USA): ein Erinnerungsarchiv von und für Migranten,
mit einer eigenen Partei, mit Workshops, mit Empowerment-Strategien.
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2008 | Onlineauftritt
| Zwischenraum - Galerie für Kunst & Migration | Heinrich-Böll-Stiftung
Einladung an migrantas zum Auftritt in der Onlinegalerie. Die Galerie
ZWISCHENRAUM für Kunst & Migration nimmt ihren Ausgang beim Sujet
Migration, Flucht, kultureller Diversität. Sie soll selbst ein Zwischenraum
sein für transitorische Umdeutungen von Innen und Außen, Eigen
und Fremd in der Sprache von Malerei, Photografie und Literatur.
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2008 | Vortrag
| Auftaktveranstaltung "Klappe, die Zweite!" | Berlin
Einladung an migrantas zum Austausch über das Thema "Wie denke
ich Vielfalt" auf dem ersten bundesweiten Netzwerktreffen am 22./23. Februar
zu dem zweijährigen Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
mit Themenatelier "Kulturelle Bildung an Ganztagsschulen. Klappe,
die Zweite!"
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2007 | Ausstellungsbeitrag
| Messe Import Shop | Meine Deine Unsere Welt - Kulturen in Bewegung |
Berlin
Migrantas präsentierte Plakate und Piktogramme, die zeigen, was Fremdsein
bedeutet. Ausstellung im Rahmen des entwicklungspolitischen Bildungsprogramms
für Schulklassen und MultiplikatorInnen unter Mitwirkung von Berliner
und Brandenburger NROs vom 7. - 11. November 2007. Organisiert von KATE
- Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e.V., Berlin.
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2006 | Eventteilnahme
| Border Games Lounge | Berlin
Präsentation und Diskussion zur Migration am 4. Februar in Dr. Pong
auf Einladung und zusammen mit der Madrider Künstlergruppe La Fiambrera
Obrera, organisiert von Berliner Gazette im Rahmen der transmediale 06.
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Aufnahme von Plakaten und Postkarten in
Sammlungen von Museen:
Deutsches Historisches Museum, Berlin
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Museo de Arte Moderno de Buenos Aires
Presse
| Zum Lesen oder Hören, bitte Titel anklicken
Darmstadt
2009
Bundesmigrantinnen: 2007
Hamburg | 2008
| Köln
International
Herald Tribune | At home abroad | von Clare Fleishman 28./29.10.2005
Taz
| Zwischenauftenthalt Berlin | von Waltraud Schwab, 20.10.2005
Jungle
World | Ganz schön integriert | von Jessica Zeller,
Nr. 41, 12.10.2005
Jüdische
Allgemeine | Das interessiert Berlin | 14.10.2005
Zitty
| Tagestipps | Plakatierung | Nr. 22/2005
Tagesspiegel
| Ticket | 13.–19.10.2005
Diario
Clarin | Inmigración en Europa | Argentina von Araceli
Viceconte, 14.11.2005
radiomultikulti
rbb Sendung am Di. 21.11.2006
radioeins
rbb Sendung im Nov. 2005
rbb
Abendschau Sendung im Nov. 2006
Bericht
von Nimet Seker auf: Deutsch, Polnisch, Französisch,
Italienisch, Türkisch, Englisch und Arabisch, 2008
Web-Präsenzen

Bundesmigrantinnen
|Bilder der Migration im öffentlichen Raum Deutschlands
Nach den Berliner Projekten, die großen Anklang gefunden hatten,
machte migrantas den erfolgreichen Schritt in weitere deutsche Städte:
Hamburg 2007 und Köln 2008.
Durch Kontaktaufnahmen mit kommunalen Vertreter/innen vielerorts, baut
migrantas kontinuierlich ein Netzwerk aus, um sein soziokulturelles Projekt
„Bundesmigrantinnen – Bilder der Migration im öffentlichen
Raum“ noch weiter zu tragen.
Piktogramme, die Gefühle und das Alltagsleben von Migrantinnen widerspiegeln,
zeigen nicht nur lokal durchaus verschiedene migratorische und kulturelle
Hintergründe, sondern auch die spezifischen Wahrnehmungen und Realitäten
des Zusammenlebens in den unterschiedlichen Städten und Regionen
Deutschlands.
Gerne laden wir Interessent/innen aus weiteren Städten, Akteure aus
den Kommunen und aus sozialen oder kulturellen Einrichtungen ein, mit
uns gemeinsam das Projekt „Bundesmigrantinnen – Bilder der
Migration im öffentlichen Raum“ umzusetzen.
Kontakt: Irma Leinauer migrantas@yahoo.com
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Förderer und Unterstützer der bisher von migrantas realisierten Projekte waren:
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Wanderausstellung
| Travelling exhibition
Die Wanderausstellung zeigt die Ergebnisse der zahlreichen soziokulturellen
Projekte, die migrantas von 2003 bis heute in Berlin, Buenos Aires, Hamburg
und Köln realisiert hat.
Zweisprachige Texte mit zahlreichen Abbildungen erläutern die Arbeit
mit vielen Hundert Migrantinnen. Kern der Darstellung ist dabei der einzigartige
Entstehungsprozess von den Zeichnungen zu den künstlerisch-grafischen
Piktogrammen, mit denen migrantas die Alltagserfahrungen und Gefühle
von eingewanderten Frauen zum Ausdruck bringt und in die Öffentlichkeit
trägt.
Kongresse, Tagungen oder Symposien zu den Themen Migration, Integration
bieten Möglichkeiten, die Ausstellung einzusetzen; auch in öffentlichen
Einrichtungen kann sie gezeigt werden, jeweils unter Beisein des Kollektiv
migrantas und verbunden mit einer Präsentation.
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Kollektiv migrantas
Marula Di Como (Künstlerin) entwickelt seit 2000 Piktogramme als
Teil ihrer künstlerischen Sprache. Sie und Florencia Young (Grafikerin)
arbeiteten zusammen in Buenos Aires, darunter in den Projekten „El
futuro está en el papel pintado de la Bauhaus" (Goethe-Institut,
Buenos Aires, 1997) und „Des-Límites, Valle del Riachuelo
Matanzas" (Goethe-Institut; auch im Di Tella-Institut ausgestellt
und von der Kuratorin Catherine David für die Ausstellung „City
Editing", Proa Stiftung, Buenos Aires 1999, ausgewählt worden).
Beide treffen sich wieder in Berlin und konzipieren zusammen „Proyecto
Ausländer”. Dabei geht es um die Erfahrungen und Empfindungen,
Ausländerinnen zu sein (Berlin und Buenos Aires, 2003/2004). In
2004 laden sie Estela Schindel (Soziologin) ein und bilden gemeinsam
das Kollektiv migrantas. Die Mitarbeit von
Irma Leinauer (Planerin) bei migrantas beginnt 2006 und die von Alejandra
López (Journalistin) 2007.
Marula Di Como
Geboren 1963 in Buenos Aires, Argentinien, lebt seit 2002 in Berlin. Künstlerin.
Seit 1987 Teilnahmen an Einzel- und Gruppenausstellungen. Ihre Werke sind
Teil von argentinischen und internationalen privaten Sammlungen, Stiftungen
und Museen.
Florencia Young
Geboren 1965 in Buenos Aires, Argentinien, lebt seit 2002 in Berlin. Grafik
Designerin (UBA).
Langjährige Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten
- Schwerpunkt Tipographie. Gestaltung von Corporate Identity und
Multimedia Stationen. Mitwirkung bei künstlerischen Installationen
und interdisziplinären Projekten.
Estela Schindel
Geboren 1968 in Buenos Aires, Argentinien, lebt seit 1999 in Berlin. Soziologin.
Studium der Kommunikationswissenschaften und Promotion in Soziologie (DAAD/FU
Berlin). Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter zur Kunst und Erinnerung
im urbanen Raum, Gender und Migration. Lehrbeauftragte an der Freien Universität
Berlin.
Irma Leinauer
Geboren 1958 in Peiting, Deutschland, lebt seit 1985 in Berlin.
Mehrjährige Auslandaufenthalte. Studium der Stadt und Regionalplanung
(TU Berlin). Veröffentlichungen zur modernen Geschichte von Architektur,
Wohnungsbau und sozialer Stadtteilentwicklung.
Alejandra López
Geboren 1973 in Resistencia, Argentinien, lebt seit 2001 in Berlin. Diplom
Journalistin, Universidad del Salvador (USAL).
Unterstützung bei Wikipedia:
Lelia Fabiana Perez
Unterstützung bei Übersetzungen:
Cecile Belmont (Fr) | Simon Phillips (En) | Paola Telesca (It)
Berufspraktikantinnen im Rahmen des Auslandsprogramms LEONARDO DA VINCI
über die „Fundación General de la Universidad de Salamanca“:
Ana de Dios (2010), Ursula Mateo (2006), Eugenia Carranza (2006) und Neus
Torres Bonet (2005) und Erasmus-Programme: Emma Anduix (2010)
Impressum / Kontakt
Migrantas
Marula Di Como | Florencia Young
c/o Di Como - Ebertystraße 19
D-10249 Berlin
migrantas@yahoo.com
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und Florencia Young
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schriftlichen Zustimmung durch Marula Di Como und Florencia Young
